„FÜR JEDEN DAS RICHTIGE“ – FREENET-CEO CHRISTOPH VILANEK ÜBER SEINE TV-PLÄNE

 

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Zuzenhausen, Fuschl am See, Kleinleipisch - diese drei Orte scheinen auf den ersten Blick nichts gemein zu haben. Aber: Die Berliner Tageszeitung „taz“ schreibt bei den Ergebnissen der Fußball-Bundesliga und der dazugehörigen Tabelle nicht TSG 1899 Hoffenheim und RB Leipzig, sondern Zuzenhausen und Fuschl am See. Warum? Der Sitz der Red Bull GmbH, Sponsor von RB Leipzig, befindet sich im österreichischen Fuschl am See und die Post für die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH geht in die Horrenberger Straße 58 in Zuzenhausen.

Hier spielt die eigentliche Musik, will uns die „taz“ damit sagen. Und daher passt auch Kleinleipisch zu Fuschl am See und Zuzenhausen, denn hier passiert das, was auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken noch als Zukunftsmusik tituliert wird: die Inbetriebnahme eines FTTH-Netzes, gefördert mit privaten Mitteln. Daher gibt es eben auch Interessanteres, Neues aus Kleinleipisch zu berichten – und nicht aus Saarbrücken.

Eigentlich müsste auch Hanau in die Überschrift gehören. Die Stadt hat für Unitymedia Pilotcharakter, denn hier wurde das analoge Kabelfernsehen bereits komplett abgeschaltet. Das ist die Voraussetzung für die Einführung von Docsis 3.1. Der Standard ebnet den Kabelnetzbetreibern den Weg zu Gigabit-Geschwindigkeiten. So entwickeln sich die Kabelnetze immer mehr zu reinen IP-Netzen. Das Ende für den DVB-Standard?

Von den höheren Bandbreiten profitieren Unternehmen wie die Freenet AG. Mit ihrer Beteiligung an der Exaring AG, Veranstalter des IPTV-Angebots waipu.tv, und dem Kauf des DVB-T-Sendernetznetzbetreibers Media Broadcast stieg das Unternehmen ins TV-Geschäft ein. Die Kasse ist noch gut gefüllt. Ob die Shoppingtour weitergeht, verrät Freenet-CEO Christoph Vilanek im Interview mit MediaLABcom.

Zum Thema Breitband hätte auch EU-Kommissar Günther Oettinger etwas sagen können. Er zog es jedoch vor, lieber über Chinesen zu reden und ist damit die längste Zeit Brüssels Kommissar für Digitales gewesen. Normalerweise schickt man solche Leute in die Pampa, dort wo Orte wie Zuzenhausen, Fuschl am See oder Kleinleipisch liegen. Allerdings passt so jemand wie Oettinger schon ganz gut auf den IT-Gipfel nach Saarbrücken.

Neuigkeiten vom Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation, ein Veranstaltungshinweis und Kurzmeldungen runden die Ausgabe ab. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.

Heinz-Peter Labonte, Herausgeber
Marc Hankmann, Redaktionsleiter
Dr. Jörn Krieger, Redakteur

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